Donnerstag, 08. März 2012

Dem Göttlichen von Angesicht zu Angesicht begegnen

Zu allen Zeiten waren Menschen auf der Suche nach Gott, der für sie Wahrheit, Wissen, Weisheit und Vollkommenheit darstellte. Diese Suche nach Gott zeigt sich in der unersättlichen Neugier, mit der wir auf die Welt gekommen sind. Juliane von Norwich, die große Mystikerin Englands im 14. Jahrhundert, fragte Gott, warum er die Welt erschaffen habe, und er antwortete ihr: »Du willst in dem, was ich getan habe, die Absicht des Herrn erkennen? So wisse wohl, dass Liebe seine Absicht war. Wer offenbart dir dies? Liebe. Was offenbart er dir? Liebe. Warum offenbart er sie dir? Aus Liebe.«


Dr. Deepak Chopra

Wer Gott sucht wird sich selbst finden

Gottes Nähe und Abwesenheit

Gott hat das erstaunliche Kunststück vollbracht, unsichtbar zu sein und doch verehrt zu werden. Es scheint zwar unmöglich, auch nur eine einzige Tatsache über den Allmächtigen zu berichten, die vor Gericht Bestand hätte, doch irgendwie glaubt die große Mehrheit der Menschen an Gott – einigen Umfragen zufolge bis zu sechsundneunzig Prozent. Das enthüllt eine tiefe Kluft zwischen dem Glauben und unserer Alltagsrealität. Diese Spaltung gilt es zu heilen.

Den Zugang zur letzten Wirklichkeit finden

Jeder kann Gott direkt erfahren, sagt Deepak Chopra in seinem neuen Buch »Wer Gott sucht, wird sich selbst finden«, das im Koha-Verlag erschienen ist, denn unser Gehirn ist dafür eingerichtet, Gott zu erkennen. Neurologie, Quantenphysik, Psychologie und die Überlieferungen der großen spirituellen Traditionen zeigen, dass unsere Psyche sieben Erfahrungsstufen kennt, in denen sich jeweils auch Gotteserkenntnis vollzieht. Alle diese Gotteserfahrungen sind gleichermaßen gültig – sie entsprechen einfach den selbst gewählten jeweiligen Grenzen unseres Ereignishorizonts. Doch die Fähigkeit zur Überwindung der Getrenntheit steht uns jederzeit zur Verfügung, so Deepak Chopra.

Es gibt viele unterschiedliche Weisen, wie wir Gott erfahren können

Für Juliane von Norwich war Gott das, was sie aß, was sie atmete, was sie, wie eine betörte Verliebte, in allem erblickte. Da sie das Göttliche liebte, wurde sie in kosmische Höhen erhoben, wo das gesamte Universum nur so groß war wie »ein kleines Ding, so groß wie eine Hasel nuss, die auf meiner Hand liegt«. Wenn Heilige vor Verzückung fast von Sinnen sind, empfinden wir ihre Äußerungen zwar erstaunlich, aber auch verständlich. Nach Deepak Chopra lassen sich religiöse Visionen und spirituelle Offenbarungen sieben genau definierbaren Ereignissen im Gehirn zuordnen, aus denen verschiedene Glaubensformen entstehen. Sie reichen von unserer Welt in eine unsichtbare Sphäre, in der die Materie sich auflöst und der Geist in Erscheinung tritt:
1 Die Kampf- oder Fluchtreaktion: Sie ermöglicht es uns, in Gefahren zu  überleben.
2 Die reaktive Reaktion: Durch diese Reaktion erzeugt sich das Gehirn eine persönliche Identität. Hieraus entsteht ein neuer Gott, der über Macht verfügt und Gesetze aufstellt.
3 Die Reaktion des gelassenen Gewahrseins: So reagiert das Gehirn, wenn es Frieden will. Dies entspricht einem Gott des Friedens.
4 Die intuitive Reaktion: Hier verlassen wir uns auf unsere innere Erkenntnis. Dieser Reaktion entspricht ein verständnisvoller, versöhnlicher Gott.
5 Die kreative Reaktion: Das menschliche Gehirn kann neue Dinge erfinden und neue Tatsachen entdecken. Wir nennen das Inspiration. Ihr Spiegel ist ein Schöpfer, der die ganze Welt aus dem Nichts erschaffen hat.
6 Die visionäre Reaktion: Das Gehirn kann mit dem »Licht« Kontakt aufnehmen, jener Form reinen Gewahrseins, die Freude und Seligkeit mit sich bringt.
7 Die spirituelle Reaktion: Das Gehirn ist aus einer einzigen befruchteten Zelle entstanden, aus einem winzigen Lebensfunken. Der entsprechende Gott ist reines Sein, er denkt nicht, er ist einfach.

Daniel Dietl



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