Mittwoch, 23. Februar 2011

Man kann seinem Schutzengel ständig begegnen

Auf dem Weg nach Salzburg zum Engelkongress im Mai gaben uns Prinzessin Märtha Louise und Elisabeth Samnøy in München ein Exklusivinterview, das vom Norwegischen Fernsehen aufgezeichnet wurde. Interview: Josef K. Pöllath


Prinzessin Märtha Louise

Schutzengel begleiten dich

In Ihrem Buch »Schutzengel begleiten dich« habe ich gelesen, dass Sie sehr intensiv mit den Chakren arbeiten. Warum sind Chakren so wichtig?

Prinzessin Märtha Louise: Wir sehen, dass sich die Welt verändert, dass ganz neue Kräfte, neue Energien in unsere Welt kommen. Alles geht immer schneller und schneller. Und deswegen ist die Arbeit mit den Chakren so wichtig. Sie sind eine Art Energieportal für uns, damit wir die Energien überhaupt in uns aufnehmen können. Jeder Mensch muss sein eigenes Chakren-System entdecken. Es geht dabei um die Kommunikation mit dem Herzen. Unser Herz ist unser Energiezentrum. Und die Chakren ermöglichen uns den Kontakt zu unserem Herzen.

Ist die Arbeit mit den Chakren ein Teil der Ausbildung an Ihrem Institut?

Elisabeth Samnøy: Die Arbeit mit den Chakren ist nicht Teil der Ausbildung an unserem Institut. Wir haben die Chakren nur erklärt, weil es dabei um  die Kommunikation und die Weisheit des Herzens geht. Viele Menschen gehen aus ihrem Körper heraus, steigen aus, flüchten vor ihrem Leben, besonders vor ihrem spirituellen Leben. Uns geht es darum, wieder zu sich selbst zurückzufinden. In unserer Arbeit geht es darum, zu spüren, dass du ständig ein spiritueller Mensch bist, in jedem  Moment. Es geht um die ganz einfache Weise, dies wieder zu entdecken, zu spüren, wahrzunehmen.

Braucht man eine spezielle Begabung, den eigenen Schutzengel zu erkennen  bzw. ihn wahrzunehmen?

Elisabeth Samnøy: Nein, man braucht keine spezielle Begabung. Jeder Mensch hat einen Schutzengel. Wir haben es in unserem Buch beschrieben, wie man wieder in Kontakt zu sich, zu seinem Herzen, zu seinem Körper, zu seinem Leben, zu Gott und zu seinem Schutzengel kommen kann.

Wie kann ich meinen Schutzengel erkennen?

Prinzessin Märtha Louise: Wenn wir damit beginnen, wieder auf unser Herz zu hören und wahrnehmen, was es uns sagt, dann hören wir Worte oder Töne oder wir spüren etwas Bestimmtes, erspüren Wärme oder Kälte oder werden von ganz tiefen Gefühlen bewegt. Manche Menschen sehen bei dieser Kommunikation mit dem Herzen ein Licht oder ein Wesen oder irgendetwas. Wenn wir also hören, fühlen, sehen, schmecken, riechen, was auch immer, dann kommen wir in Kontakt zu unserem Schutzengel. Engel sind ein Aspekt dieser Kommunikation. Sie sind keine bestimmte Figur, sie sind nicht wie ein bestimmtes Wesen. Die zentrale Frage ist zu erkennen, was Engel für dich persönlich sind. Es kann ein Hauch sein, ein Luftzug, ein Licht, ein Ton, diese Begegnung ist für jeden Menschen ganz verschieden.

Sie haben in Ihrem Buch geschrieben, dass Ihr Schutzengel nach Rosen rieche.

Elisabeth Samnøy: Es ist wie bei einem Freund, bei einer sehr engen Beziehung. Da spielt der Geruch, der Duft auch eine ganz entscheidende Rolle. Wir speichern den Duft der ersten Begegnung ganz tief in uns ab und erinnern uns immer wieder, oft das ganze Leben, an diese bedeutsame Erfahrung. Im negativen Fall sagt man: »Ich kann ihn nicht riechen!«, und meint damit, dass man ihn nicht mag.

Unterscheiden sich unsere Schutzengel von den Engeln der Bibel?

Prinzessin Märtha Louise: In nahezu allen Religionen werden Erfahrungen mit Engeln beschrieben. Wir glauben aber nicht, dass sich die Engel in den unterschiedlichen Religionen unterscheiden. Engel sind für alle Menschen da, nicht nur für Menschen in einer bestimmten Religion.

Was ist Ihrer Meinung nach der Grund, warum Menschen die Existenz eines persönlichen Schutzengels ausschließen?

Elisabeth Samnøy: Wir teilen unsere Welt in gut und schlecht ein. Wenn wir etwas von uns wegschieben, weil es nicht in unsere Vorstellung passt, wird unsere Welt ärmer. Wenn ich beginne, meinen Körper für diese wertvollen Erfahrungen, für diese Juwelen zu öffnen, dann bin fähig, die Welt aus einer anderen Perspektive zu sehen und sie nicht mehr nur in gut und böse einteilen zu müssen.

Marion Rosen, die Begründerin des Rosen-Instituts, an dem Sie Ihre Ausbildung machten, sagte, wenn du den Körper eines Menschen berührst, erreichst du seine Seele. Gibt es Verbindungen zwischen der körperlichen Berührung und der Wahrnehmung des Schutzengels? Kann man das irgendwie fühlen?

Prinzessin Märtha Louise: Der Schutzengel ist nicht in unserem Körper. Er ist nicht Teil von uns. Der Schutzengel ist ein Aspekt der bedingungslosen Liebe Gottes. Er ist nur Liebe, ohne destruktive Eigenschaften. Und du kannst deinem Schutzengel ständig begegnen. Er ist um dich, zu 100 %, ganz und gar, ungeteilt. Viele Menschen trauen dem göttlichen Aspekt in sich selbst nicht. Sie hören mehr auf andere als auf sich selbst. Man braucht dazu keine besonderen Fähigkeiten oder Anlagen oder Begabungen, seinem Schutzengel zu begegnen. Der Schutzengel ist wie ein Spiegel, der dir deine Stärken zeigt. Manchmal dauert es allerdings ziemlich lange, bis man sich die Begegnung mit ihm erlaubt.

Ich danke Ihnen für das Gespräch.


Dateien:
Louise_2010-1.pdf263 K
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