Mittwoch, 10. Oktober 2012

Wie uns der Duft von Räucherwerk schützt und begleitet

Nach wie vor beeinflussen und lenken uns Düfte weit mehr, als wir es bewusst bemerken. Duft ist eng mit unserer Wahrnehmung und unseren Emotionen verbunden. Beim Räuchern geschieht allerdings noch viel mehr als nur die Betörung durch den sich entfaltenden Duft. Das Element Feuer wirkt hierbei – im Gegensatz zum Verdunsten – als Vermittler und Verwandler. Grobstoffliche Substanzen werden beim Räuchern umgewandelt in Rauch, der die Essenz auf eine feinstoffliche Ebene trägt.


Susanne Berk

Einfach räuchern

Was Räuchern mit uns »macht«

Beim Räuchern werden die feinen Duftkomponenten, die in den Räucherstoffen eingeschlossen sind, frei und ziehen in einer Rauchwolke gen Himmel. Indem wir atmen, gelangen sie tief in uns hinein und berühren dort sowohl unseren Körper als auch unsere Seele und unseren Geist. Wir werden gleichsam emporgehoben in himmlische Gefilde. Räuchern macht etwas mit uns. Diesen Zauber sollten wir wieder in unser Leben lassen! Unsere Seele liebt himmlische Düfte. Manche Kräuter und Harze haben die Kraft, uns aus seelischen Tiefs herauszuholen,  seelische Schmerzen zu verarbeiten und loszulassen. Andere regen unsere Sinne, ja geradezu unsere Sinnlichkeit an. Räuchern hilft unserem Geist, sich aus dem
Alltagsgeschehen zu befreien. So kann er sich losgelöst mit höheren Dimensionen verbinden und die mystischen Welten dahinter erblicken. Die Probleme des Alltags rücken in die Ferne, und wir erahnen den tieferen Sinn unseres Daseins.

Die heilende Wirkung des Räucherns

Natürlich kann Räuchern auch bei körperlichen Beschwerden helfen. Man denke an die Inhalation von Kampfer, der – ob wir ihn mögen oder nicht – mit seiner Kraft Atemwege frei macht und manche Erkältung im Keim erstickt. Erwähnt sei noch Asafoetida, auch Teufelsdreck genannt: Kaum eine Nase empfindet seinen beißenden, bitteren Duft als angenehm, dennoch wird er seit Jahrhunderten medizinisch zur Nervenberuhigung und bei Völlegefühl eingesetzt; beim Räuchern entwickelt er sogar eine aphrodisierende Wirkung. Myrrhe und Nelke haben einen antiseptischen Effekt; Lemongras wirkt nervenstärkend und  antidepressiv; Himalaya-Rhododendron stärkt Herz und Kreislauf; Mastix und Olibanum haben desinfizierende und blutverdünnende Wirkung. Man könnte die Liste der heilsamen Pflanzenkräfte beliebig fortsetzen.

Jeder Räucherstoff birgt individuelle Kräfte

Um Räuchern in der Tiefe erfassen zu können, muss man sich etwas Zeit nehmen. Am besten, Sie entzünden die Kohle und stimmen sich so auf das  Räucherwerk ein. Jeder Räucherstoff trägt nämlich seine eigene Botschaft in sich. Wie bei einem Menschen jede einzelne Zelle die Information für den gesamten Menschen in sich birgt, trägt auch der Räucherstoff die komplette Information seiner Stammpflanze in sich. Wer sich in tiefer Ruhe auf die  Räucherstoffe einlässt, kann eine Reise durch viele mystische Orte der Erde erleben. Ob es sich nun um Räucherstoffe des alten Inkareiches, des  spirituellen Indiens, um alte germanische Pflanzen oder um den Zauber Arabiens handelt – die Botschaft des Duftes wird uns mit seinem Herkunftsland verbinden. Von diesem Zauber abgesehen, ist jeder Räucherstoff auch durch seine individuellen Kräfte geprägt. Einer ist mehr erdend während ein anderer vielleicht hoch hinauf in himmlische Gefilde führt. Manche zeichnen sich eher durch reinigende oder schützende Komponenten aus, während andere wiederum besänftigen, beruhigen und unsere Herzen öffnen. »Wie ein Räucherstoff auf Sie persönlich wirkt«, schreibt Susanne Berk in
ihrem Buch »Einfach räuchern«, das im Koha-Verlag erschienen ist, »können nur Sie selbst herausfinden. Lassen Sie sich tief auf den Duft ein, und spüren Sie in sich selbst, was er bei Ihnen auslöst. «

Die anerkannte Expertin führt in diesem Buch in die Welt des Räucherns ein: 54 Räucherstoffe werden genau beschrieben, etliche Rituale darin vorgeschlagen
und traditionelle Anwendungen erklärt.

Daniel Dietl


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